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Ursprung von Muttertag



König Heinrich III. ist der Begründer des sogenannten Mothering Days, den er im 13. Jahrhundert einführte. Dieser Tag war nicht offiziell, die Tradition verlor sich mit der Zeit.

Erst 1917 ließ man die Tradition wieder aufleben. Die moderne Form des Muttertags hat ihren Ursprung aber in der Frauenbewegung in den USA und in England. Es war nämlich im Jahr 1865 die Amerikanerin Ann Marie Reeves Jarvis, die versuchte, eine Mütterbewegung namens Mothers Friendships Day zu begründen. Deren Tochter, Anna Jarvis, die am 2. Sonntag im Mai, dem 2. Todestag ihrer Mutter, im Jahr 1907 500 weiße Nelken vor einer Kirche verteilte, gilt jedoch als eigentliche Urheberin des Muttertages.

Hieraus stammt auch die Tradition mit den Blumen, die man seiner Mutter am Muttertag als klassisches Muttertagsgeschenk überreichen kann. 1914 wurde der 2. Sonntag im Mai aufgrund des Engagements von Anna Jarvis für die Errichtung eines Ehrentages für die Mutter, per Gesetz in den USA zum Feiertag. 1922 schließlich schwappte der Muttertagsgedanke auch nach Deutschland über.

Insbesondere im Nationalsozialismus war es so, dass dieser Tag besonders begangen wurde. Schließlich waren es letztlich die Mütter nach der Auffassung der Nationalsozialisten, die für Nachwuchs – Kanonenfutter – für den bevorstehenden großen Krieg des Dritten Reiches sorgen sollten. 1949 wurde der Muttertag in Deutschland auf den 2. Sonntag im Mai offiziell als Feiertag festgelegt. Es war dabei so, dass sich seit 1926 zahlreiche Initiativen für eine Festlegung des Muttertages als gesetzlichen Feiertages ausgesprochen haben. Diese Tradition ist heute noch immer so und in Deutschland wird der Muttertag am 2. Sonntag im Mai gefeiert.