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Gedichte für meine MutterUnsere Blümlein sie blühen so zierlich im Grün, Sie brauchen die Sonne zum hübschen erblühn und Der Mensch braucht ein Herz und der Mensch braucht Ein Herz, dem er seins kann vertraun. Und die Vöglein sie fliegen, so hoch in der Luft, Sie brauchen zum Leben die Freiheit und Licht, Doch der Mensch braucht ein Herz, doch der Mensch Braucht ein Herz, dem er seins kann vertraun. Suchen wir auf der Erde das Glück dieser Welt, So streben wir oft nur nach Gut oder Geld, Doch der Mensch braucht ein Herz, doch der Mensch Braucht ein Herz, dem er seins kann vertraun. Wie zum Atmen die Lüfte, zum Trinken den Wein, So braucht man ein Herz um hier glücklich zu sein, Ja der Mensch braucht ein Herz, ja der Mensch Braucht ein Herz, dem er seins kann vertraun. Muttertagsgedicht Von des Lebens erstem Morgen hast Du, Mutter, mich gepflegt und mit mütterlichen Sorgen mich ernähret und gehegt. O mit welch unglaublicher Treue nahmst Du mich an deine Brust, sorgtest täglich wohl auf's neue für des Kindes Freud' und Lust; saßest besorgt an der Wiege, dass mich ja kein Unglück traf, dass nicht Mücke und nicht Fliege störe meinen ruhigen Schlaf. Wenn vor Schmerz Dein Kindlein weinte, hast Du wohl die ganze Nacht, an dem winzigen Wiegenbettchen, sehr besorgt bei mir gewacht. Habe Dank für Deine Liebe, gute Mutter, habe Dank! Und ich möcht mit treuem Herzen lieben Dich mein Leben lang. |